Therapieverlauf
auf Grund meiner Tätigkeit als Synergetik Profilerin, möchte ich meine Arbeit zu psychobionischen Selbstheilungsmassnahmen so transparent wie möglich darstellen.
Wir "Psychobioiniker" haben gelernt, eine Blockade als Botschaft zu sehen, die eindringlich mitteilen möchte, daß etwas beim Empfänger nicht in Ordnung ist. Wir haben auf Grund unserer Erfahrungen auf diesem Gebiet gelernt, daß der Körper mit all seinen Ebenen der Spiegel der Seele ist und nehmen die Botschaft daher sehr ernst, um sie zu verstehen und zu lesen.
Die Ursachen „tiefer Blockaden“ liegen stets in einer lieblosen Kindheit, in Konflikten, die bereits über Generationen zurückliegen und „weitervererbt“ wurden (Epigenetik), in traumatischen Erlebnissen, oftmals in Reinkarnatinserlebnissen, sowie negativen Lebensmustern, die im Laufe der Zeit "das Fass"oft durch einen vermeintlich "banalen" Auslöser zum Überlaufen bringen. Heftigste negative Gefühle, die kein Ventil nach außen finden und sich dadurch im Körper hochaggressiv gegen ihn richten.

Die Blockade wird im Hintergrund von den verschiedenen Faktoren gespeist
Jeder unglückliche Mensch kann diese Faktoren nur ausschließlich in eigener Leistung und Verantwortung selbst bearbeiten und auflösen!!
∞∞∞
Und jetzt zur Vorgehensweise:
Unsere Arbeitsebene ist das Unbewusste des Klienten, seine Wahrnehmung ist dort gespeichert in Form einer dynamischen "Innenwelt" (was die wenigsten Menschen "bewusst" wissen) und bildet seine ureigene Realität, die sich wiederum aus all seinen Erfahrungen zusammensetzt. Es geht nicht darum, diese Informationswelt zu bewerten, zu interpretieren, dem Klienten eine neue Weltsicht zu vermitteln oder kluge Ratschläge zu erteilen. Es geht für ihn einzig und allein darum, seine Urbilder in sich zu optimieren und sich dadurch aus seinen lebenshemmenden Erfahrungen zu befreien, die seine bisherige Realität bildeten, um handlungskompetent und selbstbestimmt seine Individualität zu entdecken und zu leben.
Eine Blockade besteht aus 5-8 hemmenden Faktoren. Das können Personen, Ereignisse, Lebensmuster und/oder Verknüpfungen sein, die es gilt sichtbar zu machen. Die Informationen sind alle da - nur eben unbewusst. Wenn wir uns das menschliche Be- und Unterbewusstsein wie einen Eisberg vorstellen, ist die sichtbare Spitze mit viell. 5 % das Bewusstsein, der eigentliche Eisberg aber mit ca. 95% unter Wasser "unsichtbar", jedoch genauso vorhanden und sehr aktiv.
So bekommen wir vielleicht so eine Ahnung, wo diese wichtigen Informationen schlummern.
Wir alle haben in uns Urbilder, die uns im Leben steuern und diese Urbilder sind auf Grund unserer Erfahrungen meist (im Falle von Blockaden immer) negativ besetzt und persönlichkeitsgefärbt. Das wichtigste Urbild überhaupt ist unser inneres Kind. Ein symbolisches Energiebild der eigenen Erfahrungen in der Kindheit, aber auch geprägt von den Erfahrungen der Eltern und Grosseltern. Taucht das innere Kind in unserer Innenwelt jünger auf als ca. 6-7 Jahre alt, können wir davon ausgehen, daß in dem Alter, wie das Kind sich zeigt, etwas vorgefallen ist. Vielleicht finden wir es ohne jedes Vertrauen in die Welt und leblos, vielleicht hat es vor langer Zeit schon resigniert und aufgegeben, vielleicht ist es aber auch bockig und wütend... wie wollen wir so im Leben vorankommen...
Unser inneres Kind ist der allerwichtigste Faktor der zuerst bearbeitet werden muss, nur so können wir uns aus dem Sumpf von "Negativem" befreien.
Dann bestehen wir zu 50% aus Mama und zu 50% aus Papa, die, wenn wir sie in uns befreit haben, ohne "wenn und aber" hinter uns stehen. Da sind unsere Großeltern mütterlicherseits und die Großeltern väterlicherseits. Sie sind meist durch furchtbare Kriegserfahrungen, große Ängste, Entbehrungen, Scham und Lieblosigkeit in uns vertreten und hindern uns unbewusst daran, unsere Persönlichkeit zu entwickeln.
Wir sind unsere Eltern und unsere Großeltern.
Dann bestehen wir aus Weiblichkeit, wofür als Symbolbild die innere Frau in uns steht, sowie auch Männlichkeit, wofür das Symbolbild der innere Mann in uns steht. Je nach dem wie sie sich in der Innenwelt präsentieren, bzw. welche Ereignisse sie geprägt haben, können wir erkennen, wie es um diese Anteile in uns steht.
Viele Menschen meinen, sie haben vergangene belastende Ereignisse längst verarbeitet, den Schuldigen verziehen und können nun liebevoll an sie denken. Mit Licht und Liebe wird es ihnen wieder gut gehen. Aber die Realität zeigt genau das Gegenteil.
Die Ursituationen sind unverändert und genau so in unserem Informationssystem abgespeichert. Gehen wir in so ein jahrelang zurückliegendes Ereignis, wird schnell deutlich, dass die Urbilder, bzw. Ursituationen nach wie vor aktiv sind, sowie auch die damit verbundenen Gefühle. Unser inneres Kind fühlt sich im Stich gelassen, verletzt oder voller Wut und Hass.
All diese Empfindungen müssen ausgedrückt werden, sonst richten sie unterschwellig in uns den größten Schaden an. Die "Innenwelt" lebt nach anderen Gesetzmässigkeiten und Werten, wie wir sie aus der Gesellschaft vermittelt bekommen und da wir das im "Aussen" nicht leben können, werden diese heftigen und aggressiven Gefühle weit in den Schatten, bzw. das Unbewusste verdrängt.
Wir müssen diese besetzten Urbilder (meist hochaggressives Material) in uns befreien und das geht nur, in dem wir in die prägenden Situationen hineingehen, in denen sie entstanden sind. Nach ihrer Erlösung erreichen sie eine Stabilität in uns, die mit optimaler Lebensenergie korrespondiert.
∞∞∞
Ich beginne einen psychobionischen Selbstheilungsverlauf stets mit einem Profiling. Das heisst, ich begleite den Klienten in die Entspannung und bitte ihn dann sich eine Tür vorzustellen, auf die er sein Problem schreibt, oder sonst irgendwie anbringt. Oft steht das Thema auch schon von selbst auf der Tür.
Im folgenden wird sich nach dem Öffnen, hinter dieser Tür, meist erst einmal symbolisch präsentieren, was mit dem Thema/Problem zu tun hat.
Wir arbeiten mit der Sprache des Unterbewusstseins, das sich uns in Bildern mitteilt, wie wir das aus Träumen kennen. Wenn wir das Problem auf die Tür schreiben, bildet das Unterbewusstsein des Klienten dahinter einen Raum, der symbolisch und in Bildern das Problem/die Blockade darstellt.
Als Beispiel: es ist ein schwarzer, eiskalter Kellerraum, der bildhaft genau dieses Gefühl darstellt, das mit der Blockade verbunden ist. Ein Gefühl, das der Klient vielleicht aus vielen Situationen in seinem Leben kennt.
Vielleicht stehen alte, verstaubte Möbel darin, die auf die Grosseltern verweisen, die mit dem Thema verknüpft sind. Vielleicht hängt ein Bild an der Wand, das eine Person zeigt, die als Faktor mit dem Thema zusammenhängt.
Vielleicht hat der Raum auch statt einem Boden ein schwarzes Loch, was symbolisch dafür steht, dass es uns auf Grund eines Erlebnisses, das die Blockade speist, den Boden unter den Füßen weggezogen hat, oder ein Abgrund entstanden ist.
Nun wollen wir aber nicht interpretieren, was das alles bedeuten könnte, sondern wir wollen es genau wissen und sprechen darum den Raum laut an:
z.B. „ Raum, was haben die alten Möbel mit meiner Blockade zu tun ?“
Oder: Raum, warum hast du keinen Boden, was hat das mit meinem Thema zu tun?“
Oder: „Raum, lass bitte auftauchen, was dich gebildet hat.“
In dem Moment, wo wir die Dinge laut ansprechen, kommt von ihnen eine Reaktion/Antwort. Das kann ein Gefühl sein, manche hören deutlich gesprochen eine Antwort, wieder andere landen automatisch in dem Ereignis, was der Raum ihnen damit zeigen möchte. Andere bekommen Körpersensationen wie Kopfdruck, ein Kribbeln, taube oder kalte Arme oder Beine, ein Jucken oder Weinen…
Manchmal tauchen Personen oder innere Instanzen wie Schutzengel, Zauberer, Zwerge, oder auch Schattenanteile auf, die weiterhelfen, mitarbeiten und Auskunft geben….
Wir können auch die Blockade eine Gestalt oder Form annehmen lassen, uns von ihr die hemmenden Faktoren zeigen lassen, die sie gebildet haben.
Wir decken nun im Verlauf dieser Sitzung alle lebenshemmenden Faktoren, Muster und Verknüpfungen auf, die den Hintergrund des Problems bilden und es speisen. Wir befragen den "Symbolraum" nach der Gewichtung der einzelnen Faktoren und lassen uns diese in Prozentzahlen angeben. Auch fragen wir nach eventuell vorhandenen Saboteuren, die eine Auflösung verhindern möchten. Zum Abschluss lassen wir das Unbewusste eine Hochrechnung machen und uns zeigen, wie der Raum aussieht, wenn alle Faktoren aufgearbeitet sind. Der "Anfangsraum" präsentiert sich meist dunkel, dreckig, verstaubt und kellerartig, die Hochrechnung zeigt nach Bearbeitung aller Faktoren entweder eine völlige Auflösung dieses Anfangsraumes oder eine sicht- und spürbare Veränderung zu einem lichtdurchfluteten, hellen, gemütlichen und wohnlichem Raum, in dem sich der Klient sehr wohl fühlt.
Die weiteren Sitzungen des Selbstheilungsverlaufs befassen sich mit den einzelnen Faktoren, die im Profiling aufgedeckt wurden und die wir wieder auf eine "Tür" schreiben, um sie in der Tiefe zu erfassen und zu bearbeiten. Wir können auch stets wieder in den Symbolraum des 1. Profilings zurückgehen, um in ihm unsere Veränderungsarbeit der einzelnen Faktoren abzulesen. Mit jeder Bearbeitung verändert sich der Raum auf der Symbolebene synchron und wird auf Grund der Selbstorganisation schöner, farbiger und freier.
Eine andere Möglichkeit ist, mit dem Problem durch den Verlauf hindurch weiterzuarbeiten. Das heisst, wir schreiben das Thema bei jeder nachfolgenden Sitzung erneut auf die Tür, bis das Unbewusste keinerlei Faktoren mehr präsentiert, die "Innenwelt" in Bezug auf das Thema erlöst ist, der Raum komplett sicht- und spürbar positiv verändert oder aufgelöst ist.
|